Ausbildung: Weisungen ist Folge zu leisten!


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Eine Ausbildung soll Wissen vermitteln, den Charakter formen und für Berufserfahrungen sorgen. Daher ist es unumgänglich, den Weisungen des Ausbilders Folge zu leisten. Mit dem Unterschreiben des Ausbildungsvertrages hast du nämlich nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten bekommen. Und eine der Hauptpflichten während der Ausbildung ist es nunmal, den Anweisungen deines Vorgesetzten Folge zu leisten.

Bekommst du Anweisungen, so hast du diese zu erfüllen. Egal, ob dir deine Aufgabe gefällt oder nicht. Allerdings gibt es da eine Ausnahme: Die Aufgaben, die man dir gibt, müssen mit der Ausbildung in Zusammenhang stehen. Tun sie es nicht, sind sie unzulässig.

Anweisungen, gegen die du „protestieren“ dürftest, wären zum Beispiel die Reinigung des Büros. Auch ständige Botengänge sollten nicht zu deinen Hauptaufgaben gehören. Ab und zu mal das Archiv neu zu sortieren oder einen riesengroßen Papierhaufen zu kopieren können dagegen schon mal vorkommen.

Dabei muss dir auch klar sein, dass nicht nur der Ausbildungsleiter, sondern auch andere Personen weisungsberechtigt sind. Zum einen sind das die Personen, mit denen du direkt zusammenarbeitest, zum anderen Personen, die für deine Sicherheit verantwortlich sind. Siehe Arbeitsschutz. 

Pflichten während der Ausbildung 

Mit der Ausbildung gehst du einige Pflichten ein. Eine davon ist die Pflicht, die Weisungen deines Ausbilders zu befolgen. Eine weitere ist die Lernpflicht. Diese soll sicherstellen, dass du stets die Absicht verfolgen musst, deine Ausbildung so gut wie möglich abzuschließen, und während der gesamten Dauer Lernbereitschaft zeigst.

Auch die sogenannte Teilnahmepflicht bist du mit der Unterschrift auf dem Ausbildungsvertrag eingegangen. Das heißt, dass du dazu verpflichtet bist, regelmäßig die Berufsschule zu besuchen. Eine weitere Verpflichtung ist die Sorgfaltspflicht. Diese schreibt vor, dass du all deine Aufgaben sorgfältig und zuverlässig ausüben solltest.

Ärgere dich nicht über vermeintlich „blöde Aufgaben“. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und es haben alle einmal so angefangen wie du. Je länger du in deinem Ausbildungsbetrieb bist, desto mehr wird man dir zutrauen. Es ist aber auch ganz normal, wenn du mal Dinge erledigen sollst, für die andere keine Zeit haben. Sie sind eben besser qualifiziert um die „guten Aufgaben“ zu machen. Aber da wirst du auch bald hinkommen. Nur Geduld!








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