Fremdsprachenkenntnisse im Lebenslauf


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Die Angabe von Sprachkenntnissen im Lebenslauf hat in der heutigen Zeit stärker an Bedeutung zugenommen. Man ist nie im Nachteil wenn man Fremdsprachenkenntnisse besitzt, doch sollte man sich vorher immer überlegen, in welches Niveau man diese im Lebenslauf einstuft.

So gibt es die Bezeichnung "Ausbaufähig / Grundkenntnisse". Dies bedeutet, dass Sie sich im Urlaub halbwegs verständigen können und auf einem Schulklassenniveau sind.

"Konversationsfähig" können Sie angeben, wenn Sie sich mit komplexen Sätzen verständigen können.

Geben Sie "Sehr gute oder fließende Kenntnisse" an, so wird der Personaler erwarten, dass Sie sich in der Sprache nicht nur unterhalten, sondern auch an Konferenzen teilnehmen können.

"Verhandlungs- und vertragssicher in Wort und Schrift" sollten Sie nur dann eingeben, wenn die Fremdsprache ihre zweite Muttersprache ist oder Sie diese tatsächlich auf so hohen Niveau beherrschen.

Generell lässt sich sagen, dass man bei der Angabe nicht zu großzügig sein sollte. Sie wissen nie, wie stark der Personaler auf Sprachkenntnisse achtet. Wer sich besser einstuft, als er in Wahrheit ist riskiert, dass ein Vorstellungsgespräch plötzlich auf Englisch geführt wird. Wenn sich dann heraus stellt, dass hier und da wohl geflunkert wurde, steht schlecht da.

Es ist also ratsam sich lieber zu niedrig als zu hoch einzustufen.

Eine andere Möglichkeit wären anerkannte Sprachtests, bei denen Sie Aufgaben erledigen müssen und dann in verschiedene Niveaustufen sortiert werden. Hier wären Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Von Regina S.