Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?


© Yuri Arcurs / shutterstock.com
Bei einem Vorstellungsgespräch kann eine mögliche Frage lauten, wo man sich selbst in fünf Jahren sieht. Oftmals kommt die Frage überraschend. Ja, wo sieht man sich den in fünf Jahren? Hat man überhaupt jemals Pläne gemacht, die länger als ein oder zwei Jahre in die Zukunft reichten? Doch auch auf diese Frage kann man sich vorsorglich vorbereiten.

Dafür sollte man sich fragen, was der Personaler mit dieser Frage erreichen möchte oder was er im besten Fall von Ihnen hören möchte. Hinter der Frage verbirgt sich schließlich auch, dass man sowohl die Ziele und Visionen des Unternehmens kennt, als auch über das Berufsfeld mit den Aufstiegsmöglichkeiten, in dem man ausgebildet werden möchte, reichlich informiert ist.

Der Gegenüber möchte Sie im Idealfall übernehmen. Deswegen ist es unangebracht zu antworten, dass Sie nach der Ausbildung am Besten auswandern oder in einem anderen Unternehmen tätig sein möchten. Auch eine mögliche Familienplanung können Sie für sich behalten. Sie müssen Ihren (zukünftigen) Arbeitgeber nicht darüber in Kenntnis setzen.

Es ist ratsam realistische Ziele zu nennen, die sowohl dem Berufsfeld, als auch der Firma entsprechen. So können Sie sich zum Beispiel vorstellen in Zukunft mehr Verantwortung zu übernehmen und beispielsweise die Leitung eines Projektes oder eines Teams übernehmen. Außerdem könnte ein Ziel sein, sich nach der Ausbildung fortzubilden.

Solange die Zielsetzung realistisch ist und sowohl der Firma, als auch Ihnen zu Gute kommt und keinen Kontrast zu Ihrem bisherigen Lebenslauf bildet, wird sich der Personaler Pluspunkte für eine gute Antwort notieren.

Am besten ist man sich schon vorher im Klaren darüber, was man möchte. So wird man beim Vorstellungsgespräch nicht mit der Frage überrumpelt.

Von Regina S.

© Yuri Arcurs / shutterstock.com
© wavebreakmedia / shutterstock.com