Ausbildungserfolg – In 5 Schritten zu mehr Erfolg in der Ausbildung


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Jeder weiß, was einen guten Schüler ausmacht: Ein guter Schüler ist immer pünktlich, hat keine Fehlzeiten, beteiligt sich aktiv am Unterricht und schreibt gute Noten. Doch woran erkennt man eigentlich einen guten Auszubildenden? Oder vielmehr: Wie wird man selbst zu einem „guten“ Auszubildenden? Hier zeigen wir dir, wie du in 5 Schritten zu mehr Erfolg in der Ausbildung beitragen kannst und somit zu einem Vorbild-Azubi wirst. Der Ausbildungserfolg ist nämlich für deine weitere berufliche Laufbahn von zentraler Bedeutung. Daher ist es ganz wichtig, dass du dich mit diesem Thema auseinandersetzt. Aber was genau versteht man eigentlich unter Ausbildungserfolg?

Definition: Ausbildungserfolg

Erfolg setzt sich aus dem Erreichen vieler unterschiedlicher Ziele zusammen. Diese Ziele können entweder vorgeschrieben sein oder sich selbst gesteckt werden. Das Berufsbildungsgesetz versteht unter Ausbildungserfolg das Bestehen der Abschlussprüfung. Ausbildungserfolg bedeutet demnach, dass man das Ausbildungsziel erreicht hat. Doch damit man es soweit schafft, sollte man sich nicht nur am Ende, sondern auch gleich zu Beginn der Ausbildung damit auseinandersetzen, wie man eine erfolgreiche Ausbildung absolviert.

5 Schritte für eine erfolgreiche Ausbildung

Beteilige dich aktiv am Erfolg deiner Ausbildung. Dann bist du nicht nur für die Abschlussprüfung bestens gewappnet, sondern auch für deine weitere berufliche Karriere. Da Erfolg mit dem Erreichen von Zielen zu tun hat, sollte sich jeder Azubi seine persönlichen Ziele für die Ausbildung aufschreiben und diese im Laufe der Ausbildungszeit dann versuchen zu erreichen. Im Folgenden findest du 5 einfache Schritte, die dir dabei helfen können, deine Ziele zu erreichen und somit zu einer erfolgreichen Ausbildung beizutragen.

1. Schritt: Sei clever und kreativ

Kognitive Fähigkeiten spielen beim Erreichen des Ausbildungszieles eine bedeutende Rolle. Leider gibt es keine Pille, die man einfach schlucken kann und schon ist man schlauer oder cleverer. Aber man kann sich ganz bewusst und intensiv mit seinen Aufgaben auseinandersetzen. Sei bei der Arbeit immer aufmerksam und konzentriert. Tauche quasi in die Materie ein und versuche, die Ausbildungsinhalte wirklich zu verinnerlichen, anstatt sie nur stumpf auswendig zu lernen. Auch Kreativität spielt als Erfolgsfaktor eine Rolle in deiner Ausbildung. Hast du neue Ideen, wie man in deinem Ausbildungsbetrieb etwas besser machen könnte? Wie man neue Kunden werben könnte? Bringe dich ruhig auch kreativ mit in die täglichen Herausforderungen eines Unternehmens mit ein.

2. Schritt: Zeige Sozialkompetenz

Wie steht es um deine Teamfähigkeiten? Kannst du gut mit Kollegen zusammenarbeiten? Wie sieht es mit deiner Kompromissfähigkeit aus? Gehst du professionell mit Konfliktsituationen um? Diese und viele weitere Kriterien machen deine Sozialkompetenz, oder auch „soft skills“ aus. Es hat sich gezeigt, dass diejenigen Arbeitnehmer, die besonders gute Sozialkompetenzen aufwiesen, beruflich wesentlich erfolgreicher waren als diejenigen, die in dieser Sache noch Nachholbedarf hatten. Trage zu deinem Ausbildungserfolg bei, indem du dich als wahrer Teamplayer zeigst und auch in anderen Bereichen vorbildliche Sozialkompetenzen an den Tag legst.

3. Schritt: Sei motiviert

Ausbildungserfolg ist ganz stark an die persönliche Motivation gekoppelt. Wenn du nicht motiviert bist, kann sich das Erreichen des Ausbildungszieles als ganz schön schwierige Herausforderung gestalten. Motivation hat nicht nur etwas mit der Begeisterungsfähigkeit für den Ausbildungsberuf zu tun, sondern auch mit Ehrgeiz, Leistungsbereitschaft und Engagement. Für eine erfolgreiche Ausbildung solltest du dir immer deine Ziele vor Augen halten und dich stets motivieren, dein Bestes zu geben. Auch wenn du gerade in einer Abteilung bist, wo die Aufgaben nicht so viel Spaß machen wie zuvor, solltest du Wege finden motiviert am Ball zu bleiben.

4. Schritt: Es geht immer besser

Als Berufsanfänger hat man den ein oder anderen Arbeitsschritt noch nicht ganz perfektioniert. Versuche zu analysieren, wie du bei der Bearbeitung deiner Aufgaben vorgehst und frage erfahrene Kollegen, was du besser machen könntest. Hole dir regelmäßig Feedback, denn nur so kannst du deine neu erlernten Fertigkeiten auch noch weiter ausbauen. Eliminiere alle Störquellen von deinem Arbeitsplatz, wie zum Beispiel dein Handy. Dadurch kannst du noch konzentrierter arbeiten. Dieser Tipp gilt übrigens für deine gesamte Ausbildung: Frage dich immer, was du besser machen könntest und optimiere regelmäßig deine Arbeitsabläufe, denn dadurch steigerst du deinen Ausbildungserfolg.

5. Schritt: Lass dich nicht unterkriegen

Du hast einen Fehler gemacht? Oder verstehst du einen Arbeitsablauf einfach nicht, obwohl dieser dir schon so oft erklärt wurde? Das kann ganz schön demotivierend sein. Fehler, Misserfolge oder Rückschläge sind vollkommen normal und passieren Jedem. Auch erfahrene Arbeitnehmer müssen mit solchen beruflichen Niederlagen fertig werden. Jetzt heißt es, bloß nicht das Handtuch werfen und resignieren. Bleib am Ball und lerne aus deinen Fehlern. Mit jeder neuen Herausforderung wachsen deine Fähigkeiten, und du entwickelst dich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiter. Für eine erfolgreiche Ausbildung ist es wichtig, dass du zum Stehaufmännchen wirst und nach solchen Tiefen schnell wieder die Kraft findest, motiviert und voller Freude mit deiner Ausbildung forzufahren.
Von Jana Fast

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