Förderung für hilfsbedürftige Auszubildende


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Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) fördern Auszubildende, die lernbeeinträchtigt oder sozial benachteiligt sind oder Sprachschwierigkeiten haben.

Dieses Förderprogramm wird von der Bundesagentur für Arbeit finanziert, bei der auch die Teilnahme beantragt werden kann. Gefördert werden nur Auszubildende, deren Ausbildungsverlauf gefährdet ist oder denen gar der Ausbildungsabbruch droht. Es ist die schriftliche Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebes erforderlich. Sowohl der Betrieb, als auch der Teilnehmer tragen keinerlei Kosten.

Das Ziel des Förderprogrammes ist es, den beeinträchtigten Lehrlingen die Möglichkeit zu geben, den Bildungsabschluss erfolgreich zu absolvieren.

Bei dem Förderprogramm handelt es sich um zusätzliche Lehreinheiten und eine enge Betreuung des AUszubildenden. Zwischen drei und acht Stunden, meist außerhalb der betrieblichen Ausbildungszeiten, wird in einer Gruppe von circa 5 Teilnehmern unterrichtet. Es gibt Fachlehrer und Sozialpädagogen.

In der fachtheoretischen Betreuung werden Aufgaben der aktuellen Lerninhalte des Berufskolleg aufgearbeitet und weitere fachtheoretische und allgemeinbildende Kenntnisse vermittelt. Zudem wird man zusätzlich auf Arbeiten, Tests, Referate, sowie Zwischen-, Abschluss- und Wiederholungsprüfungen, vorbereitet.

Die sozialpädagogische Betreuung unterstützt zusätzlich bei Lernschwierigkeiten und berät den Auszubildenden bei beruflichen, jedoch auch privaten Problemen und Konflikten. Außerdem wird Hilfe zum Übergang in das Berufsleben angeboten.

Das Förderprogramm gilt für ein Jahr, kann aber jährlich, bis zum Ausbildungsende beantragt werden.

Von Regina S.