Inhalte des Ausbildungsvertrages


© Pressmaster / shutterstock.com
Es gibt sogenannte Mindestinhalte, auf die im Ausbildungsvertrag eingegangen werden muss. Im Folgenden werden einige dieser Punkte genannt:

1. Beginn und Dauer
In der Regel beträgt die Ausbildungsdauer 3 bis 3,5 Jahre. In speziellen Fällen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

2. Ausbildungsstätte
Der Ort der Ausbildungsstätte ist angegeben, sowie weitere Einrichtungen, in denen Fähigkeiten erlernt werden sollen, die in der eigentlichen Ausbildungsstätte nicht möglich sind. Zum Beispiel Schulungen, Lehrgänge, etc.

3. Ausbildungsplan, Fähigkeiten und Kenntnisse
Es wird angegeben, welche Kenntnisse und Fähigkeiten während der Ausbildung erlernt und in welchem Zeitraum diese vermittelt werden. Dies regelt ein sogenannter Ausbildungsplan.

4. Dauer der Probezeit
In dieser Zeit kann sowohl der Arbeitgeber als auch der Auszubildende ohne Einhaltung der Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen, kündigen. Ihre Dauer beträgt bis zu 4 Monaten.

5. Tägliche Ausbildungszeit
Hier werden die täglichen und wöchentlichen Arbeitszeiten geregelt, sowie Arbeitszeiten an Wochenenden und Feiertagen. Auch die Länge der Pausen und die Regelung bei Überstunden wird hier vermerkt.

6. Die Vergütung
Es wird festgehalten wie viel Ausbildungsvergütung man erhält und in welcher Höhe sie (mindestens) jährlich steigt.

7. Urlaubstage
Die Urlaubstage sind nach Alter geregelt. Minderjährige Auszubildenden haben Anspruch auf mehr Urlaubstage im Jahr als Volljährige.

Von Regina S.

© Robert Kneschke / shutterstock.com
© auremar / shutterstock.com
© Yuri Arcurs / shutterstock.com