Lernstrategien: Schlechte Noten - was tun?


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Deine Ausbildung läuft ganz gut, nur die Noten in der Berufsschule könnten besser sein? Mit ein bisschen Fleiß und Ehrgeiz lässt sich aber auch das in den Griff bekommen. Es gibt nämlich zahlreiche Lernstrategien, die dir bei dem Erlernen der Ausbildungsinhalte behilflich sein könnten.
Hier die drei wichtigsten im Überblick:

Lernstrategie 1: Der Vortrag

Anderen von deinen Lerninhalten zu erzählen ist eine super Methode, das eigene Wissen zu testen. Du büffelst gerade für die Betriebswirtschaftslehre-Klausur? Ein Teil der Klausur dreht sich um das Thema Marketing? Erzähle einem guten Freund, deinem Bruder oder sonst jemandem davon, wie ein Marketingkonzept für ein Unternehmen aussehen könnte. Auf diesem Wege weißt du danach ganz genau, wie sicher du in dem jeweiligen Thema bist. Konntest du frei ganz viel erzählen? Dann sitzt der Stoff. Konntest du nur wenig zu einem Thema sagen, musst du dich nochmal damit auseinandersetzen.

Lernstrategie 2: Die Methoden-Vielfalt

Du lernst immer auf ein und dieselbe Art und Weise? Bring Abwechslung ins Spiel! Es gibt nicht die eine perfekte Lernmethode. Welche davon bei wem am besten funktioniert ist ganz unterschiedlich und hängt mit der Person zusammen. Ob du wichtige Begriffe im Lehrbuch farbig unterstreichst, dir Stichpunkte rausschreibst, Zusammenfassungen auf Kartei-Kärtchen schreibst, oder eine Mind Map malst. All diese Methoden haben ihre Berechtigung und helfen beim Lernen. Doch welche ist die Beste? Der Mix macht es. So hältst du dein Gedächtnis auf Trapp. Versuche, so viele Methoden anzuwenden wie möglich. Auf diese Art und Weise bleibt am meisten hängen.

Lernstrategie 3: Routinen schaffen

Sich an einem sonnigen Nachmittag vor den Stapel Lehrbücher zu setzen fällt schwer. Den inneren Schweinehund trickst man am besten so aus, indem man sich feste Termine zum Lernen setzt. Also zum Beispiel: Von 18-19:45 Uhr wird gelernt. Danach ist Feierabend. So kommt der Gedanke, das Lernen auf einen anderen Tag zu verschieben, gar nicht erst auf, da es zum festen Bestandteil des Tagesablaufes wurde. Auch stundenlanges Durcharbeiten ist nicht sinnvoll, da man als Auszubildender sowieso schon einen langen und manchmal stressigen Arbeitstag hinter sich hat. Am besten ist nach Feierabend eine kleine Pause, bevor man mit dem Lernen anfängt. Und länger als zwei Stunden schafft man es dann sowieso nicht mehr, sich zu konzentrieren. Besser, du fängst mit dem Lernen früh an und gehst den Lehrstoff Schritt für Schritt in kleinen Portionen am Abend durch.

Diese Lernstrategien können dabei helfen, die eigenen Noten zu verbessern. Allerdings gibt es für viele BerufsschülerInnen immer wieder auch Problemfächer, in denen das Erlernen des Stoffes grundlegende Probleme bereitet. Hier ist es sinnvoll, frühzeitig das Gespräch mit den Lehrern zu suchen oder auch mit Schulkollegen in Kontakt zu treten, die einem beim Lernen behilflich sein könnten.

Möglicherweise lassen sich die eigenen Noten über zusätzliche Leistungen, z.B. über das Halten eines Referates oder einer schriftlichen Arbeit, aufbessern. Hilfreich ist es zudem, Nachhilfeangebote des jeweiligen Faches für sich zu nutzen. Auch ein Nachhilfeangebot aus deiner Stadt kann dir unter Umständen weiterhelfen.

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