Vergünstigungen für Auszubildende


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Ausbildungsgehalt klingt nach dem knappen Taschengeld verlockend, aber als Azubi klettern meist auch die Kosten in die Höhe. Die Miete muss bezahlt werden, und dann gibt es da noch den schönen Pullover im Laden und den Kinobesuch mit der Freundin. Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen können dem Azubi unter die Arme greifen.

Wer nicht täglich zum Ausbildungsbetrieb und zur Schule pendeln will, sucht sich eine Wohnung in der Nähe. Ob in der Heimatstadt oder einer neuen Stadt, mit einer Wohnung steigen die monatlichen Ausgaben. Zur Kaltmiete kommen noch Heiz-, Strom- und Wasserkosten. TV-, Telefon- und Internetanschluss schlagen auch zu Buche. Bei einer schulischen Ausbildung an einer Berufsfachschule fällt Schulgeld an, Arbeitskleidung und Unterrichtsmaterial müssen auch bezahlt werden.

Um keine Angst vor den Kontoauszügen haben zu müssen, gibt es viele Möglichkeiten, finanzielle Unterstützungen zu bekommen. Vor Ausbildungsbeginn kann der zukünftige Azubi eine Kalkulation aufstellen und damit die anfallenden Kosten besser überblicken. Stellt man fest, dass finanzielle Unterstützung benötigt wird, kann man sich bei der Agentur für Arbeit beraten lassen.

Sind bestimmte Kriterien erfüllt, kann der Azubi bei der Bundesagentur für Arbeit Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) stellen. Damit bekommt der Azubi zusätzlich zu seinem Ausbildungsgehalt ein monatliches Ausbildungsgeld. Bei schulischer Ausbildung kann das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beantragt werden.

Auch andere denken an die Azubis: Viele Museen, Schwimmbäder, Kinos und andere öffentliche Einrichtungen und Veranstaltungen bieten Azubi-Rabatte an. Bus- und Bahnfahren können Azubis auch oft günstiger. Wenn es nicht ausgezeichnet ist, einfach nachfragen!

Weitere Informationen in unserem Artikel über die BAB:/azubi-faq/das-wichtigste-ueber-bab-berufsausbildungsbeihilfe.html

Isabell M.