Wohnraum in der Ausbildung: Mit Spartipps zur eigenen Wohnung


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Klar, wer in einer Ausbildung ist, der verfügt nicht grade über unbegrenzte finanzielle Möglichkeiten. Da kann es schon schwierig sein, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Vor allem zu Beginn einer Ausbildung fällt das monatliche Einkommen noch relativ gering aus.

Bevor du dich auf die Suche nach einer geeigneten Bleibe machst, solltest du wissen, dass es einige Möglichkeiten gibt, Geld zu sparen und somit die Wahrscheinlichkeit für bezahlbaren Wohnraum zu erhöhen.

Spartipp Nummer 1: Der Wohnberechtigungsschein

Eine dieser Möglichkeiten ist der Wohnberechtigungsschein, WBS. Den WBS erhältst du in der Regel bei dem Wohnungsamt deiner Gemeinde. Der Schein bietet dir den Vorteil, dass du dazu berechtigt bist, in öffentlich subventionierten Wohnungen einzuziehen. Die sind generell günstiger als konventioneller Wohnraum. Die Voraussetzungen für den Erhalt des WBS sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Da das Wohnungsangebot teils sehr unterschiedlich ist, können die Anforderungen an den Antragsteller voneinander abweichen. Am besten, du fragst einfach bei der zuständigen Stelle in deinem Wohnungsamt nach!

Spartipp Nummer 2: Das Wohngeld

Wenn du dann deine Wohnung hast und von Zuhause ausgezogen bist, hast du eine weitere Möglichkeit, Geld zu sparen. Du kannst Wohngeld beantragen. Eine Voraussetzung dafür ist, dass du keine Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beziehst und ein niedriges Einkommen hast. Informationen rund ums Wohngeld, erhältst du bei den Wohngeldstellen deiner Stadtverwaltung. Zudem hast du die Möglichkeit, dich von Gebührenzahlungen befreien zu lassen. In diesen Rahmen fallen etwa Fernseh- und Rundfunkgebühren. Informationen zur Befreiung von derlei Kosten, erhältst du bei den zuständigen Sozialämtern.

Spartipp Nummer 3: Die Wohngemeinschaft

Wie wäre es mit dem Einzug in eine WG? Das Wohnen in einer Gemeinschaft kennt man eigentlich nur von Studenten, doch was spricht denn dagegen, sich eine Wohnung mit anderen Studenten oder Auszubildenden zu teilen? Studenten sind nämlich auch noch in der Ausbildung, nur eben in einer akademischen. Die finanzielle Situation sieht aber ganz ähnlich aus. Vor allem in größeren Städten ist es meist kein Problem, ein WG-Zimmer zu finden. Der Mietpreis für ein WG-Zimmer liegt natürlich deutlich unter dem Mietpreis für eine ganze Wohnung. Und auch Heizkosten, etc. werden dann durch mehrere Personen geteilt.

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