Nervosität beim Vorstellungsgespräch sicher meistern


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Zunächst ist die Freude groß, wenn zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Das Selbstbewusstsein steigt, Sie merken bewusst, dass Sie überzeugt haben und fühlen sich mit der ersten Euphorie bereit zu fliegen. Doch nach dem kleinen Höhenflug folgt manchmal der kleine sanfte Absturz: Denn jetzt wird Ihnen bewusst, dass es wirklich um was geht! Jetzt müssen Sie sich persönlich unter Beweis stellen. Jetzt haben Sie alles andere in der Hand. Sie können auch persönlich überzeugen!

Das einzige, was der Freude einen kleinen Dämpfer versetzten könnte, ist eine ansteigende Aufregung und Nervosität. Die meisten Menschen empfinden sie vor - aber auch während eines solchen Gespräches. Doch alles ist halb so schlimm, wenn man nur weiß, wie man damit umgeht.

Das A und O ist die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch. Natürlich weiß man nie genau, wie es ablaufen wird und welche Fragen genau gestellt werden könnten. Doch es gibt eine Anzahl an Fragen, die häufig gestellt werden. Und auf vier bis fünf wichtige davon kann man sich im Vorfeld vorbereiten. So baut man eine kleine Sicherheit auf und hat nicht das Gefühl völlig ahnungslos und unvorbereitet zu erscheinen.

Halten Sie sich immer vor Augen, dass kein Mensch perfekt ist. Versuchen Sie souverän aufzutreten und sich immer wieder selbst zu sagen, dass eigentlich alles gut ist. Haben Sie vertrauen in sich selbst.

Während des Gesprächs gewinnen Sie an Sicherheit, wenn Sie Augenkontakt mit Ihrem Gesprächspartner halten. So zeigen Sie sich und dem Gegenüber, dass Sie ruhig und ausgelassen sind. Auch die Körperhaltung spielt eine wichtige Rolle. Auf diese Weise tricksen Sie Ihr Inneres aus, indem sie Ihm "vormachen", dass alles gut sei und Sie nicht verkrampft sein müssen.

Wenn Sie merken, dass Sie immer schneller anfangen zu reden oder anfangen sich zu verhaspeln, geben Sie ruhig zu, dass Sie ein wenig aufgeregt sind und nehmen sich zwei, drei Sekunden um zur Ruhe zu kommen. Atmen Sie tief ein und aus und ordnen sich und Ihre Gedanken einen Moment. Das wirkt wahre Wunder.

Zum Schluss können Sie sich immer denken: Schlimmer als schlecht werden, kann das Gespräche nicht.

Von Regina S.

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