Was sind Ihre Schwächen?


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Wenn im Bewerbungsgespräch nach Schwächen gefragt wird, gibt es als Bewerber ein paar Dinge, die man falsch machen kann. Deshalb sollte man sich auf eine solche Frage im Vorfeld vorbereiten und sich zwei bis drei Tage vor dem Termin Gedanken über mögliche Antworten machen.

Früher wurde oft geraten jene Schwächen zu nennen, die als Stärken ausgelegt werden können. Doch auf solche Antworten sind Personaler meistens gefasst und sehen diese bereits als Standardsprüche an, die es im Internet im Überfluss gibt. Standardsprüche sind zwar nicht besonders originell, werden aber sicherlich kein ansonsten sehr gut gelaufenes Vorstellungsgespräch herunter ziehen.

Trotzdem möchte man so viel wie möglich gut machen. Eine Liste mit Schwächen, die man meint zu haben, kann Abhilfe schaffen. Sowohl private, als auch berufliche Eigenschaften kann diese Liste beinhalten.

Im Anschluss kommt die Frage aller Fragen: Welche Schwächen sollen im Vorstellungsgespräch erwähnt werden? Man kann zunächst persönliche Schwächen nennen, die nicht unbedingt mit dem Berufsfeld zu tun haben. Je nach Beruf lassen sich z.B. Mathedefizite oder Unkreativität nennen.

Zusätzlich lassen sich schließlich Schwächen nennen, an denen man arbeitet und bereits Erfolge erzielt hat. Dabei sollten Beispiele genannt werden, die zeigen, wie die Schwäche im Berufsalltag gemeistert wurden.

Man kann also ruhig ehrlich sein, sollte jedoch keine gravierenden Schwächen nennen. Der Personaler wird merken, wenn man es ehrlich meint und einen Pluspunkt notieren. So kommen schließlich zusätzlich Persönlichkeit und Individualität zum Vorschein.

Wer all dies beachtet, braucht vor der Frage über die Schwächen in einem Vorstellungsgespräch keine Angst mehr zu haben und hat eine gewisse Sicherheit, wenn sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber gemacht wurde.

Von Regina S.

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